Philosophie für jedermann

WANN IST DER MENSCH ZUFRIEDEN UND GLÜCKLICH? WIE HÄNGEN ZUFRIEDENHEIT UND GLÜCK ZUSAMMEN?

Die Zufriedenheit ist eine individuelle Sache, denn sie ist von den Erwartungen eines Menschen abhängig. Die Erwartungen sind an die Vorstellung über ein erfolgreiches Leben gebunden.
Das Problem vieler Menschen besteht darin, dass sie nicht wissen, was sie wollen. Sie haben keine klaren Vorstellungen über den Sinn ihrer Existenz und über ihre Pflichten, die sie als Gesellschaftsmitglieder zu erfüllen haben. Weil sie nicht genau wissen, was für sie gut und was für sie schlecht ist, wollen sie alles haben, alles erreichen, in der Hoffnung, dass in diesem Berg der angehäuften Wünsche auch ein Wunsch dabei ist, der für sie der richtige ist. So eine Denk- und Handlungsart führt zur Unersättlichkeit und zur Gier.
Über die Konsequenzen (für die Mitmenschen, für die Gesellschaft und vor allem für sich selber) machen sich diese Menschen keine Gedanken.

Hintergrundinformationen und Antworten zu Aspekten dieser Art finden Sie in unseren Publikationen, unter anderem stellen wir dort Naturgesetze zu den Themen „Liebe“, „Der Mensch und die Universelle Einheit“ sowie „Der Mensch und das Böse“ vor.

Weitere Informationen finden Sie in dem folgenden Video.


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Gott und die Menschen

Warum haben heute viele Menschen Angst, über Gott zu sprechen? Auch wenn die Menschen die Existenz einer höheren Gewalt erahnen können, haben sie Schwierigkeiten, mit anderen Menschen und vor allem in der Öffentlichkeit über einen Gott zu sprechen. Sie haben Bedenken, dass sie als altmodisch betrachtet werden, weil ein Glaube an Gott sowieso nichts bringen würde. Oft, wenn jemand über Gott reden will, könnte die angesprochene Person sagen: »Hör auf mit diesem Quatsch! Es gibt keinen Gott, denn wenn es einen gäbe, würde es nicht so viel Elend, so viele Kriege oder Naturkatastrophen geben.« Solche Äußerungen drücken die Meinung einiger Menschen aus, die Gott als Weltpolizisten betrachten, der verpflichtet ist, den Menschen ihre Wünsche zu erfüllen, damit sie zufrieden sind. Die Unwissenheit hindert die Menschen daran zu erkennen, dass sie die einzigen Urheber ihrer Probleme sind. Alles, was auf der Welt passiert, ...

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Alles, was dir zusteht, wirst du bekommen, wenn die Zeit reif dafür ist. Was dir nicht zusteht, wirst du nie bekommen. Es steht dir alles zu, was zu deinem Lernprozess gehört, und es steht dir nicht zu, was nicht zu deinem Lernprozess gehört.

Dieses Naturgesetz zeigt uns, wie wir das Leben führen sollten. Es handelt sich im Grunde genommen um die Lebensgrundeinstellung. Was dir zusteht, wirst du bekommen, wenn die Zeit reif dafür ist. Was dir nicht zusteht, wirst du nie bekommen. Es steht dir alles zu, was du brauchst, um deinen Lernprozess laut einem entsprechenden Lernplan erfolgreich absolvieren zu können. Es steht dir nicht zu, was nicht in deinem Lernplan vorgesehen ist. Ausführliche Erläuterungen dazu werden in diesem Beitrag vorgestellt.


Wenn etwas, von dem du denkst, dass es dir zusteht, nicht eintritt, heißt das, dass dir etwas Besseres zusteht.

Die Vorstellungen, die die Menschen über das haben, was ihnen zusteht und was sie anstreben könnten, sind stark geprägt und beeinflusst von äußeren Faktoren. Äußere Faktoren sind: die Familie, insbesondere die Eltern, Vorbilder, Erkenntnisse, die durch eigene Erfahrungen gewonnen wurden, sozial und kulturell bedingte Einflüsse wie auch politisch erzwungene Richtlinien.
Die Zufriedenheit ist eine individuelle Sache, denn sie ist von den Erwartungen eines Menschen abhängig. Die Erwartungen sind an die Vorstellung von einem erfolgreichen Leben gebunden, d. h., jeder Mensch gewinnt meistens durch den Einfluss der Familie bestimmte Vorstellungen über das, was er in seinem Leben erreichen will. Oft sind seine Vorstellungen eine Projektion der unerfüllten Wünsche der Eltern. Die Eltern wollen, dass ihre Kinder Ziele erreichen, die sie selbst nicht erreichen konnten. So findet durch die Eltern eine bewusste Manipulation der Zukunft ihrer Kinder statt. Dabei entsteht das Problem, dass die Kinder nicht imstande sind zu erwägen, ob diese beruflichen Träume durch die genetisch bedingten Fähigkeiten gedeckt werden können, die sie durch die Erbmasse gewonnen haben. Da man die Eltern nicht enttäuschen will, erklärt sich so, warum viele Menschen einen Bildungsgang auf Empfehlung der Eltern eingenommen haben. Wenn die Eltern nicht mehr am Leben sind oder der Einfluss auf die Kinder nachlässt, unterbrechen diese Kinder eine oft sehr fortgeschrittene Ausbildung und wenden sich einem ganz anderen Beruf zu.
Auch können Menschen ...


Vorurteile sind Ausdruck der Unwissenheit.

Die Unwissenheit ist Grund allen Leids auf der Welt. So ist ein Vorurteil einer der negativen Aspekte und seine Folgen etwas, was zu Leid führen kann. Den Menschen fällt es schwer, mit einem für sie unbekannten Bereich konfrontiert zu werden. Sie haben Angst vor allem, was ihnen unbekannt ist. Sie haben Angst, dass sie Fehler machen, für die sie büßen müssen. Anstatt zu versuchen, Wissen zu gewinnen, das ihnen erlauben soll, diesen unbekannten Bereich erkunden und verstehen zu können, lehnen sie dies gänzlich ab, als würde es für sie gar nicht existieren. Ein Gesetz besagt aber: Was wir nicht verstehen oder nicht sehen wollen, existiert trotzdem. Die Menschen würden in ihrem Stolz nicht einfach zugeben, dass ihnen das nötige Wissen fehlt, um mit den Mitmenschen darüber erfolgreich kommunizieren zu können. In solchen Situationen versuchen diese Menschen, sich etwas vorzustellen, was meistens nicht mit der Realität konform ist. Im Sinne dieser Vorstellungen handeln sie auch mit einer Unbedenklichkeit, als wären sie richtige Kenner auf diesem Gebiet. Vorurteile sind für solche Menschen eine Möglichkeit, ihre Unwissenheit zu verstecken und das tatsächlich existierende Wissen abzulehnen, als wäre es nicht nötig. Die Vorurteile werden von den Menschen zudem als eine Möglichkeit genutzt, sich in einem besseren Licht darstellen zu können. So werden Menschen, die man gar nicht richtig kennt, verleumdet und klein gemacht. Diese Menschen glauben in ihrer Unwissenheit, dass sie durch so ein Verhalten positiv auffallen würden und mehr Aufmerksamkeit gewinnen könnten. …


Du hast dir erst dann alles verdient, wenn du imstande bist, auf alles Erdenkliche zu verzichten.

Alles im Leben muss man sich verdienen. Wenn das nicht der Fall ist, verliert man auch das, was bisher investiert wurde, weil das Gesetz des Ausgleiches zwischen Nehmen und Geben missachtet wurde. Wie kann man sich das verdienen, was einem zusteht? Man ist dazu in der Lage, wenn man geduldig ist und wenn man warten kann, bis die Zeit reif ist. Das Ergebnis der eigenen Anstrengungen ist gleich dem Verdienst, wenn die quantitative Akkumulation der investierten Energien die kritische Masse erreicht hat. Die kritische Masse ermöglicht den qualitativen Sprung.
Will man etwas unbedingt haben, kann man auf etwas nicht verzichten, wird man erpressbar. Die Menschen haben große Schwierigkeiten, das Gesetz zu akzeptieren, das besagt: »Du kannst nur das bekommen, was dir zusteht, aber erst, wenn die Zeit reif dafür ist.« Sie können nicht begreifen, warum sie nicht bekommen können, was andere schon bekommen haben: »Wieso soll ein anderer etwas haben dürfen und ich nicht?« Die Antwort ist ganz einfach …


Alles, was du einem anderen antust, tust du dir selbst an.

Das basiert auf dem Gesetz der Ursache und Wirkung. Sie stoßen zum Beispiel in Eile an einen Schrank und tun sich weh. Sie wollen den Schrank bestrafen, dass er Ihnen im Wege stand. Sie traktieren den Schrank mit der Faust oder mit einem Tritt. Was passiert dann? Knochenbrüche. Je heftiger Sie schlagen, desto stärker ist die Reaktion. So verhält es sich auch mit allen Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Was du einem anderen antust, tust du dir selbst an …


Wer Liebe sät, der erntet Glückseligkeit.

Die Liebe ist die Energie des Lebens. Wenn Sie lieben, investieren Sie um sich herum Leben – in Menschen, Pflanzen, Tiere und auch Gegenstände. Wenn Sie Liebe in Ihr Umfeld investieren, kommt die investierte Energie auf Sie zurück: Wer Liebe sät, der wird Glückseligkeit ernten.
Dieses Naturgesetz sollte Sie motivieren, Liebe zu pflegen, denn so werden Sie immer glücklich sein. Die Philosophie der Menschheit dreht sich nur um diese Glückseligkeit. Die Menschen suchen das Glück als ein Elixier des Lebens, aber Glückseligkeit entsteht nur, wenn die Basis, das Fundament aus Liebe besteht, d. h., hinter der Glückseligkeit verbirgt sich die Liebe. Damit ich glücklich sein kann, muss ich zufrieden sein …


Es muss immer ein Ausgleich zwischen Nehmen und Geben bestehen.

Wenn es einen Unausgleich zwischen Nehmen und Geben gibt, egal in welche Richtung, entsteht ein Potenzialgefälle und dadurch eine Strömung. Die Energie strömt von mir weg oder auf mich zu. Diese Energie, die positiv oder negativ sein kann, bringt mich aus dem Gleichgewicht und so werde ich krank. Die Hintergründe dazu werden in diesem Beitrag erklärt.


Gewähre jedem die Freiheit, damit du selbst frei wirst.

Viele Menschen fühlen sich berechtigt dazu, einen anderen Menschen in Abhängigkeit zu bringen und ihn an sich zu binden. Das Problem dabei ist, dass man sich selber bindet. Dadurch verursacht man sich selber große Nachteile. Details und Erklärungen zu diesen Aspekten finden Sie in diesem Beitrag.


Jeder Mensch präsentiert dir das Gesicht, das du von ihm bestellt hast.

Der Mensch hat unzählige Gesichter und Verhaltensweisen. Sie werden sich schon hin und wieder gewundert haben, warum Sie sich manchen Menschen gegenüber ganz anders verhalten, obwohl Sie das so eigentlich nicht wollten und Sie eigentlich nicht der Typ für eine solche Verhaltenweise sind. Sie haben sich vielleicht gefragt, wie das Ihnen nun so passieren konnte. Das hängt mit dem Naturgesetz zusammen. Je nachdem, was der andere von Ihnen für ein Bild hat, wird seine Erwartung dazu führen, dass Sie ihm ein entsprechendes Gesicht zeigen beziehungsweise Sie sich ihm gegenüber entsprechend verhalten. Wie das alles genau funktioniert, wird in dem Beitrag erklärt.


Du darfst nicht beeinflussen und manipulieren

Viele Menschen beeinflussen und manipulieren, um ihre Ziele erreichen zu können. Dabei verletzen sie die Würde der anderen und schaden diesen auch. Sie schaden aber auch sich selbst. Es werden verschiedene Beispiele der Beeinflussung und Manipulation gegeben. Es wird unter anderem auch beantwortet, wo die Manipulation der Kinder durch die Eltern anfängt. Zudem wird aufgezeigt, wie man sich vor Suggestionen schützen kann.


Um die Liebe der Natur zu spüren, musst du sie berühren

Was ist die Natur? Das, was wir normalerweise unter Natur verstehen, ist eine materielle Form der Natur. Diese materielle Form der Natur ist aber die Projektion einer immateriellen Natur. Diese zwei Arten der Natur sind Ausdrucksformen der Universellen Einheit. Wir Menschen leben in einer polaren Welt und können nur polare Aspekte der Natur mittels unserer Sinne wahrnehmen. Unsere Sinne können Informationen unterschiedlicher Art empfangen, Informationen, deren energetische Frequenz grobstofflich ist. Die materielle Natur ist die Ausdruckform der Universellen Einheit, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Diese materielle Natur befindet sich in einem ähnlichen Verhältnis zur immateriellen Natur wie unser Körper zu unserem Geist. Der Ursprung unseres Geistes wie auch unseres Körpers ist die Seele, auch wenn dieser Begriff bei vielen Wissenschaftlern umstritten ist. Die Seele ist Ursprung des Geistes und des Körpers, weil sie apolar ist, weil es eine individuelle Einheit ist, eine Einheit, der polare Aspekte entspringen können.
Gelingt es uns Menschen, dem Umfeld liebevoll zu begegnen, werden wir in Liebe empfangen. Wenn wir das erkannt haben, werden wir auch versuchen, unseren Mitmenschen Liebe entgegenzubringen, damit wir von diesen Menschen liebevoll angenommen und akzeptiert werden. Wenn uns das gelingt, handeln wir im Sinne des Naturgesetzes, das sagt: »Wer Liebe sät, der erntet Glückseligkeit«.


Die irdische Liebe ist bedingt und fesselnd

Die meisten Menschen sind imstande, jemanden zu begehren und zu akzeptieren, und das bezeichnen sie als Liebe, solange diese Person, die begehrt und akzeptiert wird, bestimmte Bedingungen erfüllen kann. Das spricht dafür, dass ihre Liebe bedingt ist. Neben dieser bedingten und fesselnden Liebe, die wir als irdische Liebe bezeichnen, gibt es auch eine Form der bedingungslosen und uneingeschränkten Liebe, die wir als göttliche Liebe definieren. Dadurch, dass es sich um grundsätzlich verschiedene Formen der Liebe handelt, müssen wir sie auch differenzieren und so kommt es zu den Begriffen »göttliche Liebe« und »irdische Liebe«. Es ist wichtig, dass wir diese Unterschiede erkennen, damit wir nicht in die Irre geführt werden, indem wir etwas als Liebe bezeichnen, was gar keine Liebe ist. In diesem Beitrag wird näher auf die irdische Liebe eingegangen.


Ohne Liebe gibt es kein Leben

Die Liebe ist die Energie des Lebens. Sie garantiert das Leben auf der Erde. Sie kann unterschiedliche Ausdrucksformen annehmen, aber sie ist die einzige, die es ermöglicht, dass sich gegensätzliche Aspekte anziehen und vereinigen, um eine neue Form des Lebens gestalten zu können. Deswegen kann man behaupten, dass es ohne Liebe kein Leben geben kann. Die Liebe wirkt wie ein Katalysator; sie bringt gegensätzliche Aspekte zusammen. Wenn die Liebe verschwindet, verschwindet auch die Energie, die die gegensätzlichen Aspekte zusammenhält.

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Alles Leid auf der Welt ist die Folge von Unwissenheit

Unser Geist ist im Gegensatz zu unserer Seele unwissend. Wir kommen auf die Welt ohne jegliches Wissen, das uns bewusst sein könnte. Der Geist hat während des Lebens eines Menschen die Aufgabe, Wissen anzuhäufen, das durch eigene Erfahrung oder Übertragung von Mitmenschen gewonnen wird. In den ersten vier Jahren lernt der Mensch mehr als im Rest seines Lebens, weil er binnen kurzer Zeit imstande sein muss, mit dem Umfeld und den Mitmenschen vertraut zu sein. Aus Unwissenheit machen die Menschen Fehler, die zu unterschiedlichen Formen von Leid führen können: seelisches Leid, geistiges Leid und körperliches Leid.
Wie entstehen seelisches, geistiges und körperliches Leid? Wie hängt das Leid mit der Unwissenheit zusammen? Welche Rolle spielen die Hormone dabei und welche Auswirkung hat die Ausreifung der Geschlechtsorgane auf das Denken? All diese Aspekte werden in diesem Beitrag erklärt und anhand von Beispielen erläutert.



Die Universelle Einheit – der Ursprung des Lebens

Wir Menschen leben in einer polaren Welt. Das ist eine Welt der Gegensätze. Die Gegensätze bilden auch die Pole. So zum Beispiel können wir als Gegensätze erwähnen: hell und dunkel, warm und kalt, weiblich und männlich, hart und weich usw. Es stellt sich die berechtigte Frage: Woher kommen diese Gegensätze? Wie sind sie entstanden? Diese Fragen haben sich die Philosophen aller Schulen gestellt. Sie sind alle zur Erkenntnis gekommen, dass es eine Einheit geben muss, aus dem die Gegensätze entstanden sind. So wurde die Einheit als die Summe aller gegensätzlichen (polaren) Aspekte definiert. Aus der Universellen Einheit ist alles entstanden, das Universum, die Erde, die Steine, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Wie bestimmt die Universelle Einheit unser vergangenes, heutiges und zukünftiges Leben? Wenn die Universelle Einheit der Ursprung des Lebens ist, warum können wir sie dann nicht wahrnehmen? ...
Wenn wir die Definition, die die Philosophen für die Einheit ausgedrückt haben, annehmen, müssen wir erkennen, dass die Einheit Ursprung aller Dinge ist und so kommen wir zum Modell des Urknalls oder zum Modell der göttlichen Schöpfung. Berufen wir uns auf die zweite Variante, dem Modell der Schöpfung, müssen wir akzeptieren, dass diese Einheit nichts anderes ist als das, was die ideologischen philosophischen Schulen als Gott bezeichnen. In anderen Kulturen und Religionen trägt die Einheit einen anderen Namen. Es ist aber nicht wichtig, wie man die Einheit benennt, sondern dass man akzeptiert, dass es diese Einheit gibt. Wir bezeichnen diese Einheit als Gott. Also, Gott ist die Einheit, Gott ist der Ursprung aller Dinge und Gott ist nicht eine Person, sondern …